
LG 43NU8E0B3LA im Test
Bester 43 Zoll 4K Fernseher seiner Klasse
Du bist auf der Suche nach einem neuen Fernseher, aber die Haushaltskasse gibt nicht viel her? Kein Problem! Auch unter 350 Euro gibt es inzwischen überraschend gute 43-Zoll-Fernseher. Einer der interessantesten Vertreter in dieser Preisklasse ist der LG 43NU8E0B3LA. Auf dem Papier verspricht er genau das, was viele Käufer suchen: ein großes und gestochen scharfes 4K-Bild, eine umfangreiche Smart-TV-Auswahl mit zahlreichen Apps und Streamingdiensten sowie genügend Anschlüsse für Soundbar, Spielekonsole oder Blu-Ray-Player.
Unser Testkandidat tritt mit einer Bildschirmgröße von 43 Zoll beziehungsweise 109 Zentimetern Bilddiagonale an und eignet sich damit ideal für kleine bis mittelgroße Wohnzimmer. Wer mehr oder weniger Platz zur Verfügung hat, findet innerhalb derselben Modellreihe passende Alternativen: Der Fernseher ist insgesamt in sechs Größen erhältlich. Von kompakten 43 Zoll bis hin zu beeindruckenden 85 Zoll für echtes Heimkino-Feeling.
- 43 Zoll (109 cm) LG 43NU8E0B3LA
- 50 Zoll (127 cm) LG 50NU8E0B3LA
- 55 Zoll (139 cm) LG 55NU8E0B3LA
- 65 Zoll (165 cm) LG 65NU8E0B3LA
- 75 Zoll (190 cm) LG 75NU8E0B3LA
- 85 Zoll (215 cm) LG 85NU8E0B3LA
Quick Check
Vorne schlank, dicker Hintern
Beim ersten Einschalten fällt sofort auf: Der LG 43NU8E0B3LA wirkt deutlich moderner, als es der günstige Preis vermuten lässt. Vor allem die Vorderseite gefällt mit angenehm schmalen Bildschirmrändern, die dem Fernseher ein fast rahmenloses Erscheinungsbild verleihen. Der matte, dunkelgraue Kunststoffrahmen hält sich dezent im Hintergrund und sorgt dafür, dass das Bild stärker in den Mittelpunkt rückt. Auf der Rückseite wird es dann sogar ein wenig interessanter als bei vielen Konkurrenten. Statt einer langweiligen Plastikfläche setzt LG auf eine auffällige Lamellenoptik mit waagerechten Linien. Das lockert das Design sichtbar auf und verleiht dem Fernseher einen moderneren Look. Uns hat diese Gestaltung im Test ausgesprochen gut gefallen.
Trotz seines schlanken Auftritts auf der Vorderseite gehört der LG allerdings nicht zu den dünnsten Fernsehern seiner Klasse. Mit einer Bautiefe von rund sieben Zentimetern trägt das Gerät an der Wand sichtbar auf. Eine besonders flache Wandmontage ist ohnehin schwierig, da der TV-Anschluss direkt nach hinten herausragt. Dadurch benötigt das Kabel zusätzlichen Platz zur Wand. Immerhin hat LG die übrigen HDMI-Anschlüsse praktischerweise seitlich angebracht. Das erleichtert den Anschluss von Spielekonsole, Streaming-Stick oder Soundbar deutlich und sorgt dafür, dass man später nicht umständlich hinter dem Fernseher herumfummeln muss. An dem Fernseher kann eine handelsüblichen VESA 300 x 200 Wandhalterung befestigt werden.
Positiv überrascht hat uns außerdem das geringe Gewicht. Mit gerade einmal 6,4 Kilogramm ist der Fernseher ein echtes Leichtgewicht. Das macht sowohl die Montage als auch das Aufstellen angenehm unkompliziert. Auch bei der Verarbeitung gibt sich der LG keine Blöße. Das Kunststoffgehäuse fühlt sich weder billig noch instabil an. Spaltmaße, Materialanmutung und Stabilität hinterlassen insgesamt einen deutlich hochwertigeren Eindruck, als man es in dieser Preisklasse erwarten würde.
Die Magic Remote ist ein echtes Highlight
Besonders gut gefallen hat uns im Alltag außerdem die sogenannte Magic Remote – also LGs mitgelieferte Fernbedienung. Beim Bedienkonzept gehört LG seit Jahren zu den stärksten Herstellern am TV-Markt, und auch hier merkt man schnell warum. Die Fernbedienung liegt angenehm in der Hand, reagiert schnell und ermöglicht eine fast schon spielerische Navigation durch Menüs und Apps. Statt sich mühsam mit Pfeiltasten durch endlose Menüs zu klicken, bewegt man einen Mauszeiger einfach per Handbewegung über den Bildschirm. Das funktioniert überraschend präzise und spart im Alltag enorm viel Zeit. Hinzu kommen praktische Direktwahltasten für Streamingdienste, ein integriertes Mikrofon für Sprachbefehle sowie ein angenehm aufgeräumtes Tastenlayout. Gerade für Technikmuffel oder ältere Nutzer ist das Bedienkonzept eine echte Stärke des Fernsehers.

Ausstattung
Besonders positiv fällt das Smart-TV-System von LG auf. Streamingdienste wie Netflix, Prime Video, Disney+, YouTube oder DAZN sind bereits integriert und lassen sich direkt starten. Zusätzliche Geräte oder Streaming-Sticks braucht es also nicht.
Kaum ein anderer Hersteller bietet aktuell eine derart große Auswahl an Apps, Mediatheken und Streamingdiensten. Selbst Dienste, die bei vielen günstigeren Fernsehern gerne fehlen, sind hier mit an Bord. Dazu gehören unter anderem Sky Q, Apple TV+, RTL+, Joyn, WOW, waipu.tv, ZDFmediathek oder die ARD-Mediathek. Wer viel streamt, bekommt hier also praktisch das komplette Rundum-sorglos-Paket direkt ab Werk geliefert. Vor allem die Bedienung überzeugt im Alltag. Die Menüs wirken modern, übersichtlich und reagieren angenehm schnell. Apps starten ohne lange Wartezeiten und selbst Nutzer, die normalerweise mit Technik eher auf Kriegsfuß stehen, finden sich erstaunlich schnell zurecht. Genau hier spielt LG seine große Erfahrung im TV-Bereich aus.
In Kombination mit der bereits erwähnten Magic Remote entsteht eines der besten Bedienkonzepte, die man aktuell auf dem Fernseher-Markt bekommt. Der Mauszeiger per Handbewegung funktioniert intuitiv, Sprachbefehle erleichtern die Suche nach Filmen und Serien zusätzlich und insgesamt fühlt sich die Bedienung deutlich moderner an als bei vielen Konkurrenzmodellen.
Wer besonders viel streamt oder häufig Suchbegriffe eintippt, sollte über eine kabellose Bluetooth-Tastatur mit integriertem Touchpad nachdenken. Gerade beim Eingeben von Passwörtern, Filmtiteln oder Suchanfragen ist das deutlich komfortabler als das mühsame Tippen über die Bildschirmtastatur mit der Fernbedienung. Das integrierte Touchpad ersetzt dabei gleichzeitig die Maussteuerung.
Sprachsteuerung und KI-Funktionen
Auch bei der Sprachsteuerung zeigt sich der LG erstaunlich modern. Der Fernseher lässt sich direkt per Sprache bedienen und unterstützt dabei vor allem Amazon Alexa. Zum Aktivieren muss dafür allerdings der Mikrofon-Button auf der Magic Remote gedrückt werden. Wer den Fernseher komplett freihändig steuern möchte, benötigt zusätzlich einen Amazon-Echo-Dot-Lautsprecher. Dann genügt bereits ein einfacher Sprachbefehl vom Sofa aus. Im Test funktionierte die Sprachsteuerung erfreulich zuverlässig. Nicht nur Lautstärke, Programme oder Apps lassen sich so bequem steuern, auch Smart-Home-Geräte können direkt eingebunden werden. So kann beispielsweise die Ring-Türkamera per Sprachbefehl auf dem Fernseher geöffnet werden oder kompatible Haushaltsgeräte wie smarte Waschtrockner lassen sich bequem kontrollieren.
Spannend: LG integriert inzwischen auch moderne KI-Funktionen. Für Sprachbefehle und intelligente Suchanfragen nutzt der Fernseher unter anderem Gemini und Copilot. Dadurch beantwortet das System nicht nur klassische Befehle, sondern auch Fragen zu Filmen, Schauspielern oder sogar zur aktuell laufenden Fußballübertragung erstaunlich treffsicher.
TV-Empfang mit PVR-Aufnahme
Auch beim klassischen Fernsehen zeigt sich der LG angenehm unkompliziert. Der integrierte Triple-Tuner unterstützt Satellitenfernsehen, Kabel-TV und Antennenfernsehen. Positiv aufgefallen sind im Test vor allem die schnellen Umschaltzeiten. Beim Senderwechsel haben wir lediglich etwas mehr als eine Sekunde gemessen. Das klingt zunächst nach einer Kleinigkeit, macht im Alltag aber erstaunlich viel aus. Gerade beim schnellen Durchzappen wirkt der Fernseher dadurch angenehm direkt und reaktionsschnell. Viele günstigere TVs gönnen sich hier deutlich längere Denkpausen. Praktisch ist außerdem die integrierte USB-Aufnahmefunktion. Schließt man eine externe USB-Festplatte an, lassen sich Fernsehsendungen direkt aufnehmen. Ganz ohne zusätzlichen Recorder. Die Aufnahmen werden übersichtlich mit Vorschaubildern sowie Datum und Uhrzeit sortiert. Dadurch findet man aufgezeichnete Filme oder Serien deutlich schneller wieder als bei vielen älteren TV-Geräten mit chaotischen Listenmenüs.
Anschlüsse: Hier wurde leider gespart
Bei den Anschlüssen hat LG leider gespart. Drei HDMI-Eingänge sind gerade so ausreichend für eine Soundbar, Spielekonsole und Blu-Ray-Player. Wer mehr Geräte anschließen möchte, hat hier ein kleines Problem. Zusätzlich gibt es zwei USB-Anschlüsse, über die sich Fotos, Videos oder Musik direkt vom USB-Stick abspielen lassen. Klassische analoge Anschlüsse fehlen leider komplett. Herkömmliche kabelgebundene Kopfhörer lassen sich daher nicht direkt anschließen. Wer spät abends leise fernsehen möchte, muss stattdessen auf Bluetooth-Kopfhörer setzen. Immerhin funktionierte die kabellose Verbindung im Test zuverlässig. WLAN und Bluetooth arbeiteten stabil und ohne auffällige Probleme.
Überraschend stark beim Gaming
Eine kleine Überraschung liefert der Fernseher beim Thema Gaming. Mit einem sogenannten Input Lag von nur rund 8 Millisekunden reagiert der LG erfreulich schnell. Vereinfacht gesagt beschreibt dieser Wert die Zeit zwischen Tastendruck auf dem Controller und der sichtbaren Reaktion auf dem Bildschirm. Je niedriger der Wert, desto direkter fühlt sich das Spielen an. Gerade bei schnellen Shootern, Rennspielen oder Sportspielen macht sich das positiv bemerkbar. Für Gelegenheitsspieler und viele Konsolenfans liefert der Fernseher daher ein angenehm direktes Spielgefühl.
Praktisch: Der Fernseher unterstützt außerdem sogenannte Bluetooth-ULL-Controller. „ULL“ steht für „Ultra Low Latency“, also besonders geringe Verzögerungen bei der kabellosen Signalübertragung. Dadurch werden Eingaben fast ohne spürbare Verzögerung an den Fernseher übertragen. Vor allem bei schnellen Spielen sorgt das für ein deutlich präziseres und direkteres Steuergefühl als bei herkömmlichen Bluetooth-Verbindungen.
Grenzen für ambitionierte Gamer
Ganz perfekt ist die Gaming-Ausstattung allerdings nicht. Der Fernseher unterstützt maximal 4K-Auflösung mit 60 Hertz. Moderne High-End-Konsolen wie die PlayStation 5 oder Xbox Series X können theoretisch bis zu 120 Bilder pro Sekunde darstellen. Dieses volle Potenzial nutzt der LG daher nicht aus. Erfreulich ist dagegen die bereits vorinstallierte NVIDIA-GeForce-NOW-App. Damit lassen sich tausende Spiele direkt über das Internet auf den Fernseher streamen. Ganz ohne klassische Spielekonsole. Voraussetzung sind lediglich eine stabile Internetverbindung und ein kompatibler Bluetooth-Controller.

Bildqualität
Kommen wir zum wichtigsten Punkt eines Fernsehers: der Bildqualität. Beim LG 43NU8E0B3LA setzt LG auf klassische LCD-Technik. Das bedeutet vereinfacht gesagt: Der Fernseher erzeugt sein Bild nicht selbstleuchtend wie ein teurer OLED-TV, sondern arbeitet mit einer Hintergrundbeleuchtung. Hinter dem Bildschirm sitzen LEDs, die dauerhaft Licht erzeugen. Flüssigkristalle steuern anschließend, welche Bildbereiche heller oder dunkler erscheinen. Zusätzlich verwendet LG sogenannte NanoCell-Farbfilter. Hinter dem etwas futuristischen Namen steckt eine Technik, die störende Farbanteile herausfiltert. Dadurch wirken Farben sauberer, kräftiger und natürlicher als bei vielen einfachen Standard-LCD-Fernsehern. Gerade kräftige Rot-, Grün- und Blautöne profitieren sichtbar davon.
Das Bild ist gestochen scharf!
In der Praxis hinterlässt der Fernseher vor allem bei hochauflösenden 4K-Inhalten einen richtig guten Eindruck. Filme und Serien wirken angenehm scharf, feine Details bleiben sichtbar und selbst kleine Strukturen in Kleidung, Haut oder Landschaften gehen nicht verloren. Naturdokumentationen sehen lebendig aus und auch Fußballübertragungen profitieren von der hohen Bildschärfe. Besonders positiv hat uns die Farbdarstellung überrascht. Der Fernseher deckt den wichtigen DCI-P3-Farbraum zu starken 93 Prozent ab. Vereinfacht gesagt beschreibt dieser Wert, wie viele verschiedene Farben ein Fernseher überhaupt darstellen kann. Je größer der Farbraum, desto kräftiger und realistischer wirken moderne Filme und Serien. Für einen Fernseher in dieser Preisklasse ist das ein wirklich starkes Ergebnis.
Auch die Farbtemperatur gefällt insgesamt sehr gut. Den wichtigen D65-Weißpunkt stellt der Fernseher mit gemessenen 6582 Kelvin nahezu punktgenau dar. Ideal wären etwa 6500 Kelvin. Im Alltag wirkt Weiß dadurch lediglich einen Hauch kühler beziehungsweise minimal bläulich. Wirklich störend fällt das jedoch kaum auf.
Wer das Bild möglichst natürlich haben möchte, sollte dennoch den Bildmodus „Kino“ oder „Filmmaker Mode“ aktivieren und die Farbtemperatur auf „Warm“ stellen. Dadurch wirkt das Bild sichtbar angenehmer und filmischer. Bei der Helligkeit erreicht der Fernseher rund 322 Candela pro Quadratmeter. Für normales Fernsehen, Netflix-Abende oder Gaming reicht das im Alltag völlig aus. Selbst tagsüber bleibt das Bild in den meisten Wohnzimmern gut sichtbar und ausreichend hell. Erst bei direkter Sonneneinstrahlung stößt der Fernseher langsam an seine Grenzen.
HDR bringt allerdings kaum Vorteile
Weniger beeindruckend fällt dagegen die HDR-Darstellung aus. HDR steht für „High Dynamic Range“ und soll eigentlich für besonders starke Helligkeitsunterschiede, leuchtendere Farben und spektakulärere Lichteffekte sorgen. Der LG unterstützt HDR zwar grundsätzlich, allerdings fehlt ihm dafür etwas die nötige Spitzenhelligkeit. Dadurch sehen HDR-Inhalte zwar leicht besser aus als normales SDR-Material, die ganz großen Wow-Momente bleiben aber aus. Explosionen, Sonnenuntergänge oder helle Lichtquellen wirken längst nicht so spektakulär wie bei deutlich teureren Premium-Fernsehern.
Schwarzwert und Kontrast, besser als erwartet
Überraschend ordentlich schlägt sich der Fernseher beim Schwarzwert. Obwohl der LG keine sogenannten Dimmingzonen besitzt – also einzeln steuerbare Bereiche der Hintergrundbeleuchtung – wirken dunkle Szenen besser als bei vielen günstigen LCD-Konkurrenten. Auch der gemessene Kontrast von 1440:1 bewegt sich für diese Preisklasse auf einem ordentlichen Niveau. Vereinfacht gesagt beschreibt der Kontrast den Unterschied zwischen hellsten und dunkelsten Bildbereichen. Je höher der Wert, desto plastischer und lebendiger wirkt das Bild.
Perfektes Schwarz wie bei einem OLED-Fernseher darf man natürlich trotzdem nicht erwarten. In sehr dunklen Filmszenen fehlt dem Bild etwas Tiefe und Schwarz wirkt teilweise eher dunkelgrau. Für einen Fernseher dieser Preisklasse liefert der LG hier aber insgesamt ein ordentliches Ergebnis ab.
Schwächen beim Blickwinkel
Eine typische LCD-Schwäche zeigt sich dagegen beim Blickwinkel. Sitzt man direkt vor dem Fernseher, wirkt das Bild kräftig und kontrastreich. Schaut man allerdings stark von der Seite auf den Bildschirm, verlieren Farben sichtbar an Intensität und das Bild wirkt etwas blasser.
Flüssige Bewegungen bei Sport und Gaming
Positiv überrascht hat uns dagegen die Bewegungsschärfe. Schnelle Kameraschwenks, Fußballspiele oder Rennszenen wirken angenehm flüssig. Störende Schlieren oder starkes Nachziehen bleiben im Alltag weitgehend aus. Gerade bei Sportübertragungen und Gaming macht der Fernseher dadurch eine erfreulich gute Figur. Für die meisten Nutzer dürfte die Bewegungsdarstellung vollkommen ausreichend sein.

Klangqualität
Beim Klang erleben günstige Fernseher oft ihre größte Schwäche. Umso überraschender fällt der LG 43NU8E0B3LA im Test auf. Für einen vergleichsweise günstigen und nur sieben Zentimeter flachen Fernseher klingt das Gerät erstaunlich ausgewogen. Besonders positiv gefällt die klare Sprachwiedergabe. Dialoge, Nachrichtensprecher oder Talkshows bleiben jederzeit gut verständlich und wirken angenehm natürlich. Auch Musik und normale Fernsehsendungen hören sich insgesamt sauber abgestimmt an. Höhen klingen klar, während Stimmen angenehm warm und nicht blechern wirken.
Bei actionreichen Filmen oder basslastiger Musik stößt das integrierte Soundsystem allerdings an seine Grenzen. Explosionen und tiefe Frequenzen fehlt schlicht der nötige Druck. Aufgrund der flachen Bauweise überrascht das allerdings kaum. Praktisch ist die integrierte AI-Klangoptimierung von LG. Der Fernseher passt den Klang automatisch an Inhalte wie Filme, Sprache oder Musik an. Die Unterschiede fallen zwar eher dezent aus, sorgen im Alltag aber für einen insgesamt harmonischeren Klang.
Besser mit Soundbar
Wer regelmäßig Filme schaut oder echtes Heimkino-Feeling erleben möchte, sollte über eine Soundbar nachdenken. Besonders gut passt die LG DS70TY zum Fernseher. Die Soundbar liefert deutlich kräftigeren Bass, räumlicheren Klang und unterstützt zusätzlich Dolby Atmos für ein spürbar intensiveres Film- und Gaming-Erlebnis.
Technische Daten
| Eigenschaft | Spezifikation |
| Modellbezeichnung | LG 43NU8E0B3LA |
| Bildschirmdiagonale | 43 Zoll (109 cm) |
| Display-Technologie | DLED |
| Auflösung | 3.840 x 2.160 Pixel (4K Ultra HD) |
| Bildwiederholrate | 60 Hz |
| Soundsystem | 2.0 Kanal System mit 20 Watt |
| VESA-Norm | 300 x 200 mm |
| Gewicht (ohne Standfuß) | 6,4 kg |
| Gewicht (mit Standfuß) | 6,5 kg |
| EAN | 8806096768471 |
Quick Check
Fazit
Der LG 43NU8E0B3LA zeigt eindrucksvoll, wie viel Fernseher man heute bereits für kleines Geld bekommen kann. Vor allem das starke Smart-TV-System, die einfache Bedienung mit der hervorragenden Magic Remote und die überraschend gute Bildqualität machen den Fernseher zu einem echten Preis-Leistungs-Tipp in der 43-Zoll-Klasse. Natürlich muss man in dieser Preisklasse auch Kompromisse eingehen. Die HDR-Darstellung bleibt eher durchschnittlich, echte Heimkino-Schwarzwerte erreicht der LCD-Fernseher nicht und ambitionierte Gamer vermissen moderne 120-Hertz-Technik. Für normales Fernsehen, Streaming, Sport und gelegentliches Gaming liefert der LG jedoch ein rundum überzeugendes Gesamtpaket.
Wer einen unkomplizierten, smarten und sehr alltagstauglichen 43-Zoll-Fernseher sucht, liegt mit dem LG 43NU8E0B3LA genau richtig.
Unser Urteil: Gut!






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