Samsung GU98U9079H im Test

Riesen Kinobild zum Mini-Preis: Unser Fazit und die detaillierten Testergebnisse zum Samsung GU98U9079H.

Samsung GU98U9079H im Test

Gigantisches XXL-Kino fürs schmale Budget

Er ist riesengroß, Gaming-tauglich und bezahlbar. Mit seiner imposanten Bilddiagonale von fast 2,5 Metern zählt der Samsung GU98U9079H zu den größten Fernsehern überhaupt. Das sorgt für echtes Kinofeeling in den eigenen vier Wänden – ein Erlebnis, das bisher fast ausschließlich mit einem Beamer möglich war. Doch wir bleiben kritisch: Ist dieser Riesenfernseher auch für den ganz normalen Alltag im hellen Wohnzimmer geeignet? Wie sehen schnelle Fußballspiele, Serien oder Computerspiele auf einer derart gigantischen Fläche aus? Und wie steht es um die Technik, sprich die Ausstattung und die App- und Streaming-Auswahl? Wir haben den günstigen Heimkinoboliden für Sie getestet.

Gut zu wissen: Wer in seinem Wohnzimmer nicht ganz so viel Platz hat, bekommt die U9079-Serie auch in sechs kleineren Größen:

  • 43 Zoll (109 cm) – GU43U9079
  • 50 Zoll (125 cm) – GU50U9079
  • 55 Zoll (138 cm) – GU55U9079
  • 65 Zoll (163 cm) – GU65U9079
  • 75 Zoll (189 cm) – GU75U9079
  • 85 Zoll (214 cm) – GU85U9079
  • 98 Zoll (247 cm) – GU98U9079 (Unser Testmodell)

Quick Check

Vorteile
  • Riesiger Bildschirm
  • 144 Hertz
  • Gute Gaming-Funktionen
  • Scharfe 4K-Auflösung
  • Günstig
Nachteile
  • Geringe Spitzenhelligkeit
  • Keine USB-Aufnahmefunktion

 

Design & Verarbeitung

Seine Herkunft aus der günstigen Einsteigerklasse kann der Samsung GU98U9079H geschickt verbergen. Der Riese kommt in einem überraschend edlen Gewand daher, das im Wohnzimmer richtig was hermacht. Obwohl das Gehäuse komplett aus Kunststoff gefertigt ist, wirkt der Fernseher keineswegs billig. Das liegt vor allem an der schlanken Silhouette: Mit gerade einmal 6,4 Zentimetern Tiefe ist das Gerät für seine gigantischen Ausmaße fast schon ultradünn. Wenn dieser Koloss flach an der Wand hängt, sieht das einfach umwerfend aus.

Aber Vorsicht beim Aufhängen! Wer sich das Kino-Feeling an die Wand holen möchte, braucht nicht nur kräftige Helfer, sondern auch eine extrem stabile Wandhalterung (passend für VESA-Maß 600 x 400 mm). Diese muss mindestens 60 Kilogramm tragen können – herkömmliche Halterungen machen hier schnell schlapp.

Soll der Fernseher lieber auf einem Sideboard stehen, gilt es vorher nachzumessen, ob das Möbelstück breit genug ist. Die mitgelieferten Standfüße bestehen zwar ebenfalls aus Kunststoff, stehen aber stabil. Clever gelöst: Die Füße lassen sich in zwei verschiedenen Positionen montieren – wahlweise weiter innen oder weiter außen. Das ist besonders praktisch, falls später eine Soundbar (ein länglicher Zusatz-Lautsprecher für besseren Ton) direkt vor dem Fernseher platziert werden soll. An der Verarbeitung selbst gibt es überhaupt nichts zu meckern. Nichts klappert oder wirkt instabil; der Samsung macht optisch wie beim Anfassen einen absolut soliden Eindruck.

Die Fernbedienung: Modern, aber gewöhnungsbedürftig

Im Karton liegt eine moderne „Premium Smart Remote“. Das ist eine smarte Fernbedienung, die im Vergleich zu alten Modellen mit nur wenigen Tasten ausgestattet ist. Für den klassischen Fernsehgucker, der schnell mal von Sender 3 auf Sender 24 „zappen“ möchte, ist das anfangs eine echte Umstellung, da die klassischen Zifferntasten fehlen. Wer jedoch ohnehin lieber Netflix, Amazon Prime oder YouTube nutzt, wird diese Fernbedienung lieben: Durch die Streaming-Menüs steuert man sich damit um ein Vielfaches schneller und intuitiver.

Bildqualität

Bei einem Bildschirm dieser Größenordnung entscheidet die Bildqualität über Top oder Flop. Da auf fast 2,5 Metern Diagonale jeder kleinste Fehler sofort ins Auge springt, wurde das Panel im Praxistest genauestens unter die Lupe genommen. Technisch nutzt Samsung hier solide Standardkost: Ein klassisches LCD-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Auf teure Premium-Technologien wie OLED (selbstleuchtende Pixel) oder Mini-LEDs mit „Local Dimming“ (gezieltes Abschalten der Beleuchtung in dunklen Bereichen) wurde verzichtet. Das spart Geld, bringt im Alltag aber spürbare Kompromisse mit sich.

Helligkeit: Perfekt für den Abend, schwach am Nachmittag

Ein Blick auf die Messwerte zeigt schnell, wo die Grenzen des Riesen liegen:

  • Standard-Bild (SDR): 430 Candela pro Quadratmeter
  • Kontrastreiches Bild (HDR): 465 Candela pro Quadratmeter

Was bedeutet Candela? Dieser Wert misst die Leuchtkraft des Bildschirms. Je höher die Zahl, desto besser kann sich der Fernseher gegen einfallendes Tageslicht durchsetzen. Für den klassischen Filmabend bei gedimmtem Licht reicht diese Leistung völlig aus. Lichteffekte wie Scheinwerfer oder Explosionen kommen ordentlich zur Geltung. Problematisch wird es jedoch in sonnendurchfluteten Räumen: Fällt viel Tageslicht auf die riesige Fläche, verblassen die Farben und das Bild wirkt flach und kraftlos. Wer also vorwiegend nachmittags bei strahlendem Sonnenschein schaut, muss hier Abstriche machen.

Kontrast und Farben: Überraschend natürliches Kinogefühl

Abseits der Helligkeit schlägt sich der Budget-Riese im Alltagstest erstaunlich gut. Der messbare native Kontrast – also das Verhältnis zwischen dem hellsten und dunkelsten Punkt im selben Bild – liegt bei starken 2450:1. Das sorgt für ein angenehm tiefes, plastisches Bild. Zudem überzeugt die Farbabstimmung direkt nach dem Auspacken. Mit einem gemessenen Weißpunkt von 6425 Kelvin trifft der Fernseher den idealen Kinostandard fast perfekt. Das Bild wirkt lediglich minimal wärmer (leicht rötlich/gelblich) als das Ideal, was im Alltag aber kaum auffällt und sich im Menü leicht nachjustieren lässt. Besonders bei aktuellem 4K-Material zeigt das Panel seine Stärken. Während Unschärfen auf dieser Displaygröße sofort auffallen würden, berechnet der Samsung-Prozessor hochauflösende Filme messerscharf. Riesige Landschaftsaufnahmen oder feine Details in Gesichtern wirken atemberaubend real. In solchen Momenten vergisst man schnell den vergleichsweise günstigen Anschaffungspreis.

Das Problem mit der Dunkelheit: Der Grauschleier im Weltall

Seine technischen Grenzen offenbart der Fernseher, sobald das Licht im Raum ausgeht und düstere Filmszenen anstehen. Da das Gerät die Hintergrundbeleuchtung nicht in einzelnen Abschnitten herunterregeln kann (fehlendes Local Dimming), bleibt die Lampe hinter dem Bildschirm immer komplett an.

  • Der Effekt: Ein echtes, tiefes Schwarz ist physikalisch nicht möglich.
  • Die Folge: Dunkle Nachthimmel oder Weltraumszenen wirken eher dunkelgrau als pechschwarz.

Während teure OLED-Fernseher die Pixel in finsteren Bereichen einfach komplett abschalten, schimmert beim Samsung stets ein leichter Grauschleier durch. Wer passionierter Fan von düsteren Horrorfilmen oder Science-Fiction-Streifen ist, muss mit diesem Manko leben.

Bewegung und Gaming: Rasend schnell und absolut flüssig

Ein echtes Highlight im Praxistest ist die Darstellung von schnellen Bewegungen. Wo günstige Fernseher oft ins Ruckeln geraten, bleibt das Bild hier absolut stabil. Der Grund ist das verbaute 120-Hertz-Panel: Der Bildschirm kann pro Sekunde doppelt so viele Bilder anzeigen wie herkömmliche Einstiegs-TVs (die meist nur mit 60 Hertz arbeiten).

Funktion Messwert / Eigenschaft Vorteil im Alltag
Bildwiederholrate 120 Hertz (144 Hz im PC-Modus) Keine Ruckler bei Sport oder Action
Reaktionszeit 6 Millisekunden (Grau-zu-Grau) Keine störenden Schlieren oder Geisterbilder

Dank der extrem kurzen Reaktionszeit von nur 6 Millisekunden fliegen Fußbälle oder Actionhelden ohne unschöne Schweife über die gigantische Leinwand. Auch für Spieler ist der TV eine Wucht: Wird ein moderner Gaming-PC angeschlossen, schafft der Riese sogar flüssige 144 Bilder pro Sekunde (FPS) bei voller 4K-Auflösung. Das sorgt für ein reaktionsschnelles und beeindruckendes Spielerlebnis im XXL-Format.

Tonqualität: Großes Bild, schwacher Sound

Wer glaubt, dass aus einem so gewaltigen Gehäuse automatisch auch ein donnernder Sound strömt, wird enttäuscht. Obwohl der XXL-Körper theoretisch massig Platz für große Lautsprecher bieten würde, wurde bei den eingebauten Boxen spürbar gespart, um den niedrigen Gesamtpreis zu halten. Für das normale Alltagsprogramm schlägt sich die verbaute Technik im Praxistest dennoch ordentlich. Nachrichtensprecher, Talkrunden oder die tägliche Vorabendsendung sind sauber und klar zu verstehen. Das Gehäuse neigt nicht zum Mitvibrieren, und Stimmen klingen glücklicherweise nicht so blechern oder nasal, wie es bei vielen anderen Schnäppchen-Fernsehern der Fall ist. Richtig ungemütlich wird es erst, wenn auf dem Riesenbildschirm die Post abgeht. Krachen bei einem Blockbuster die Explosionen oder setzt epische Orchestermusik ein, geht dem Fernseher spürbar die Puste aus. Ohne spürbaren Bass und echten Tiefgang wirkt die Akustik flach und blass. Das gigantische Kinobild passt dann einfach nicht zum dünnen Sound – das reißt das Publikum regelrecht aus dem Filmerlebnis.

Eine Soundbar ist Pflicht

Wer sich eine derart imposante Bildfläche in die eigenen vier Wände stellt, sollte beim Ton keinesfalls knausern und extern nachrüsten. Als passende und geldbörsenfreundliche Ergänzung bietet sich beispielsweise die hauseigene Soundbar Samsung HW-Q600F an. Was bringt das akustische Upgrade? Für eine überschaubare Investition von etwas über 200 Euro liefert dieses sogenannte 3.1.2-Kanal-System genau das Fundament, das dem Fernseher ab Werk fehlt.

  • Der Aufbau: Hinter der Zahlenkombination verbirgt sich ein Set aus einem länglichen Lautsprecher für das Sideboard und einem separaten Basskasten (Subwoofer), der auf den Boden gestellt wird.
  • Der Effekt: Spezielle, nach oben gerichtete Lautsprecher in der Klangleiste werfen den Sound über die Decke zurück. Das sorgt für spürbaren Druck, satte Bässe und eine breite Kulisse, die den gesamten Raum ausfüllt.

Erst mit einem solchen Sound-Zusatz wird die Heimkino-Atmosphäre auf der 2,5-Meter-Leinwand wirklich komplett.

Ausstattung

Das Herzstück der Bedienung bildet das sogenannte Tizen-Betriebssystem. Schaltet sich der Riesenbildschirm ein, präsentiert sich eine aufgeräumte Startseite mit logisch angeordneten Kacheln. Von hier aus besteht direkter Zugriff auf Live-Fernsehen, angeschlossene Geräte wie die Spielekonsole oder die bevorzugten Mediatheken. Über eine Menüleiste am linken Rand lässt sich zudem in spezielle Untermenüs wechseln. Dort findet sich etwa ein eigens eingerichteter Gaming-Bereich oder die „SmartThings“-Zentrale, über die kompatible Haushaltsgeräte – angefangen beim Saugroboter bis hin zur Waschmaschine – bequem vom Sofa aus gesteuert werden können.

App-Auswahl: Alles an Bord für den Serien-Marathon

In Sachen Streaming-Dienste bleiben kaum Wünsche offen. Die großen internationalen Namen wie Netflix, Amazon Prime Video, Disney+, Apple TV+ und YouTube sind direkt ab Werk vorinstalliert. Auch lokale Angebote wie RTL+ und Joyn stehen sofort zur Verfügung. Ein enormer Pluspunkt für Sportfans ist die fest integrierte Sky Q App. Wer darüber die Fußball-Bundesliga oder die rasante Formel 1 streamt, benötigt keinen klobigen, separaten Receiver mehr unter dem Fernseher. Das spart wertvollen Platz auf dem Sideboard und verhindert lästigen Kabelsalat.

Bedienung und Tempo: Gemütlichkeit statt Höchstgeschwindigkeit

Die Steuerung per Sprache funktioniert im Alltagstest reibungslos über Alexa. Wird die Mikrofontaste auf der Fernbedienung gedrückt gehalten, lassen sich auf Zuruf Sender wechseln, die Lautstärke anpassen oder bestimmte Apps starten. Im generellen Betrieb macht das System eine sehr solide Figur, kann seine günstige Hardware-Basis jedoch nicht ganz verbergen. Wechselt man zwischen den verschiedenen Menüs oder öffnet eine Anwendung, genehmigt sich das Gerät eine minimale Bedenkzeit. Im direkten Vergleich zu teuren Premium-Modellen reagiert der Fernseher spürbar träger. Ein Praxistipp für Filmfans: Da die Eingabe von Filmtiteln oder Passwörtern über die kompakte Fernbedienung auf Dauer mühsam ist, lohnt sich die Koppelung einer kleinen, kabellosen Bluetooth-Tastatur, was bei intensiver Nutzung die Nerven schont.

Anschlüsse: Ein streng rationiertes Paket

Ein Blick auf die Rückseite zeigt unmissverständlich, wo der Hersteller den Rotstift angesetzt hat, um den günstigen Preis zu halten. Das Anschluss-Terminal ist äußerst minimalistisch bestückt und bietet lediglich drei HDMI-Eingänge. Das wird im modernen Wohnzimmer extrem schnell knapp. Sind eine Soundbar, eine aktuelle Spielekonsole und ein Blu-Ray-Player angeschlossen, sind alle Plätze sofort belegt. Immerhin unterstützt einer der Anschlüsse den eARC-Standard, wodurch der Ton über ein einziges Kabel in bester Qualität an externe Lautsprecher gesendet wird. Klassische Anschlüsse für alte Videorekorder fehlen ebenso wie ein herkömmlicher Kopfhörerausgang. Wer abends niemanden stören möchte, muss zwingend auf drahtlose Bluetooth-Kopfhörer ausweichen.

Fernsehempfang: USB-Aufnahme fehlt

Für das reguläre Fernsehprogramm ist ein sogenannter Triple-Tuner eingebaut, der das Signal wahlweise über die Satellitenschüssel, das Kabelnetz oder die Hausantenne empfängt. Für verschlüsselte Sender steht zudem ein CI+-Schacht bereit. Leider trübt das zähe Umschalten das klassische TV-Erlebnis erheblich. Beim Zappen vergehen gut und gerne zwei Sekunden, bis das Bild des nächsten Senders auf der Mattscheibe erscheint – eine Verzögerung, die heute etwas aus der Zeit gefallen wirkt. Richtig schmerzhaft ist zudem der komplette Verzicht auf eine USB-Aufnahmefunktion. Den Lieblings-Krimi einfach auf einer angesteckten Festplatte zu speichern, um ihn später anzusehen, ist bei diesem Modell schlichtweg nicht möglich.

Gaming: Starke Leistung für Konsolen- und Cloud-Spieler

Trotz der Sparmaßnahmen beim TV-Empfang entpuppt sich das Gerät für Videospieler als echter Geheimtipp. Der sogenannte Input-Lag, also die winzige Verzögerung zwischen dem Knopfdruck auf dem Controller und der sichtbaren Aktion auf dem Bildschirm, liegt bei exzellenten 9 Millisekunden. Steuerungsbefehle werden rasend schnell umgesetzt, was auf fast 2,5 Metern Bilddiagonale für ein beeindruckend direktes und wuchtiges Spielgefühl sorgt. Selbst ohne teure Konsole oder einen leistungsstarken Spiele-PC kommen Gamer auf ihre Kosten. Über die integrierte GeForce NOW App lassen sich aktuelle Top-Spiele direkt aus dem Internet auf den Fernseher streamen. Alles, was für dieses Cloud-Gaming benötigt wird, ist eine schnelle Internetverbindung und ein Bluetooth-Gamepad. So mutiert der günstige Riese auf Wunsch zur vollwertigen Spielekonsole.

Technische Daten

Eigenschaft Spezifikation
Modellbezeichnung Samsung GU98U9079HUXZG
Bildschirmdiagonale 98 Zoll (247 cm)
Display-Technologie LCD
Auflösung 3.840 x 2.160 Pixel (4K Ultra HD)
Bildwiederholrate 4K@120 Hz, 4K@144 Hz (Gaming)
Soundsystem 2.0 Kanal System mit 20 Watt
VESA-Norm 600 x 400 mm
Gewicht (ohne Standfuß) 51,8 kg
Gewicht (mit Standfuß) 53,4 kg
EAN 8806099135362

Quick Check

Vorteile
  • Riesiger Bildschirm
  • 144 Hertz
  • Gute Gaming-Funktionen
  • Scharfe 4K-Auflösung
  • Günstig
Nachteile
  • Geringe Spitzenhelligkeit
  • Keine USB-Aufnahmefunktion

 

Fazit

Der Samsung GU98U9079H ist ein echter Preis-Leistungs-Kracher für alle, die gigantisches Kinofeeling zum kleinen Preis suchen. Wer abends bei gedimmtem Licht Filme streamt oder auf fast 2,5 Metern Diagonale flüssig und reaktionsschnell zocken möchte, bekommt erstaunlich viel Fernseher fürs Geld. Für den Schnäppchenpreis müssen jedoch klare Kompromisse hingenommen werden. Im hellen Wohnzimmer am Nachmittag verblassen die Farben, düstere Filmszenen zeigen eher Grau statt echtes Schwarz und der dünne Klang macht eine zusätzliche Soundbar zur Pflicht. Auch die restliche Ausstattung ist mit nur drei HDMI-Buchsen und einem trägen TV-Tuner ohne Aufnahmefunktion extrem minimalistisch gehalten. Wer keine perfekte Premium-Technik erwartet, sondern schlichtweg die maximale Bildfläche fürs schmale Budget sucht, macht mit diesem unkomplizierten Riesen im Wohnzimmer alles richtig.

Unser Urteil: Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis!

 

Eindrucksvolle Frontansicht: Der Samsung GU98U9079H besticht durch seinen extrem schmalen Rahmen und das schlanke Gehäusedesign.
Eindrucksvolle Frontansicht: Der Samsung GU98U9079H besticht durch seinen extrem schmalen Rahmen und das schlanke Gehäusedesign.
Profilansicht: Auch von der Seite macht der GU98U9079H eine gute Figur und zeigt sein schlankes Gehäuse.
Profilansicht: Auch von der Seite macht der GU98U9079H eine gute Figur und zeigt sein schlankes Gehäuse.
Blick auf die Rückseite: Gut sortiertes Anschlussfeld mit drei HDMI-Eingängen (inklusive eARC), zwei USB-Ports, LAN und Antennenanschlüssen.
Blick auf die Rückseite: Gut sortiertes Anschlussfeld mit drei HDMI-Eingängen (inklusive eARC), zwei USB-Ports, LAN und Antennenanschlüssen.
Übersichtliche Fernbedienung: Die kompakte Steuereinheit bietet Direkttasten für die beliebtesten Streaming-Dienste wie Netflix, Prime Video und YouTube.
Übersichtliche Fernbedienung: Die kompakte Steuereinheit bietet Direkttasten für die beliebtesten Streaming-Dienste wie Netflix, Prime Video und YouTube.
Aus dieser Perspektive wird die beeindruckende Größe des 98-Zoll-Displays deutlich, getragen von stabilen Standfüßen.
Aus dieser Perspektive wird die beeindruckende Größe des 98-Zoll-Displays deutlich, getragen von stabilen Standfüßen.

Benita Schmidt